Tram schau wem…

Nein, noch nicht. Noch bin ich skeptisch, was das Tram angeht. Erst müssen wir das Grossprojekt in allen Facetten kennen, dann können wir entscheiden. Was kostet es die Stadt? Wann müssten die Werkleitungen ohnehin neu erstellt werden? Wie wird gebaut? Warum zwei Bahnhofhaltestellen? Wie soll der Bahnhofplatz aussehen? Was tun wir mit den Buslinien? Ist es wichtig, dass Biel eigene Verkehrsbetriebe hat?

Wirtschaftlich wird es sich für die Stadt wahrscheinlich rechnen. Nicht während dem Rest meines Lebens, aber für die Zukunft. Es ist kein Verlust, so ein Tram in der Stadt zu haben. Ob es ein Gewinn ist, darüber entscheiden wir im nächsten Frühjahr.

Und noch etwas: Wenn es für die Gemeinden am rechten Bielerseeufer so wertvoll ist, dann bezahlen sie auch mehr als die Stadt, ja?

Benedikt Loderer sagt nämlich: «Im Regiotram sitzen nicht nur Menschen, sondern auch Hoffnungen. Die Linie von der neuen Haltestelle Bözingenfeld bis Ins soll das Rückgrat der Agglomeration Biel werden. Sie bindet zusammen, was zusammen gehört. Das Regiotram ist mehr als ein Transportmittel, es ist Raumplanung durch Verkehrsplanung. Die einzige, die funktioniert.» Quelle: http://www.regiotram.ch

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