Polizei statt SIP in der Bieler Nidaugasse

In der Nidaugasse ist das Velofahrverbot mit Reden alleine nicht durchzusetzen. Jetzt bittet die Sicherheitsdirektion der Stadt Biel die Polizei zu Hilfe. Ihre Truppe konnte das relativ kleine Problem nicht lösen. Wird der Polizeiauftrag in Biel trotzdem gekürzt?

Eine attraktive Innenstadt hat eine sichere Fussgängerzone. Deshalb ist das Befahren der Nidaugasse zwischen 10 und 19 Uhr nicht erlaubt. Die Medienmitteilung des Sicherheitsdelegierten ist klar: Jetzt kontrolliert die Polizei statt die SIP. Wenn da „Kantonspolizei“ steht, dann ist das Ausdruck des Wunsches, die Stadtpolizei zurück zu bekommen. Mit der SIP geht eben nicht alles. Das ist hier schon festgestellt worden. Mag sein, dass es Einsatzorte gibt für die Truppe. Aber das Allerheilmittel ist sie nicht, auch wenn sie hie und da – leider zu selten im Vergleich zu ihren Kosten – Gutes tut.

Könnte es sein, dass auf der Sicherheitsdirektion langsam das Umdenken kommt? Wird die riskante Unsicherheitsstrategie weiterverfolgt? Der Stadt Biel wäre es zu wünschen.

Und noch ein Gedanke kommt einem: Was würde wohl mit die Fachstelle für Langsamverkehr dazu sagen?

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